01.November.2011

Die Zukunft des Web

Ist das Internet tot?

Laut einem Artikel des kalifornischen Technologie-Magazins Wired vom 17. August 2010 geht der Trend zur Kommerzialisierung des Internets.

Das sogenannte genuine Browsen, also das normale Browsen im Internet entfalle nur noch auf weniger als ein Viertel des Datenverkehrs.

Geschlossene Systeme, wie z.B. Facebook und Apple's iTunes gewinnen immer mehr an Popularität. Der Chefredakteur Chris Anderson nennt sie Walled Gardens.

Cloud Computing oder die Rechnerwolke

Informationen und Ressourcen liegen auf Servern in der ganzen Welt verteilt und schweben in der Wolke – in der Cloud.

Gegenüber konventioneller Systeme bietet das Cloud Computing einige Vorteile:

  • lokale Ressourcen wie Software und Hardware werden kaum noch benötigt, da Programme und Rechenpower im Netz liegen.
  • Informationen und Services sind ortsunabhängig verfügbar, da die Daten nicht lokal gespeichert werden.

Aber auch die Nachteile ergeben sich daraus:

  • Kontrollverlust – was passiert mit den persönlichen Daten?
  • Kommerzielle Interessen der Anbieter stehen im Vordergrund. Sicherheitslecks können übersehen werden.
  • Intransparenz

Mobile Computing

Das Browsen mit mobilen Endgeräten nimmt immer mehr zu. Dank des mobilen Internets sind Daten und Informationen sozusagen von überall aus abgreifbar.

Dabei ist die Cloud nicht mehr nur eine Option, sondern essentiell um die Daten für die Endgeräte verfügbar zu machen. Der Trend geht ganz klar weg von herkömmlichen Desktop Anwendungen in Richtung browserbasierter Anwendungen.

nach oben